Heinrich Karstens Bauunternehmung GmbH & Co. KG | Kiel
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Heinrich Karstens Bauunternehmung GmbH & Co. KG | Kiel
Bauhofverwalter/innen und Bauhofleiter/innen üben überwiegend in kommunalen Unternehmen die Tätigkeit des/r Betriebsleiter/in aus, aber auch private Unternehmen, beispielsweise aus der Baubranche, schalten entsprechende Stellenangebote. Große Unterschiede gibt es in diesem Bereich bei der fachlichen Ausrichtung. Diese Spezialisierung ist abhängig von der kommunalen Struktur und von der Branche, in der ein Betrieb tätig ist. Betriebsbereiche, in denen Bauhofverwalter/innen und Bauhofleiter/innen Führungsverantwortung übernehmen, sind beispielsweise Jobs in der
Private Arbeitgeber und Arbeitgeber im öffentlichen Dienst erwarten oft eine fachlich passende Ausbildung und idealerweise Erfahrung in dem Fachgebiet der zu besetzenden Stelle. Das kann ein Studium zum/r Ingenieur/in oder der Meisterbrief sein. Ist in den Stellenanzeigen die leitende Position eines kleineren Bauhofes ausgeschrieben, dann kann eine abgeschlossene Ausbildung in diesen Berufen genügen:
Weitere Einstiegsqualifikationen für die berufliche Laufbahn im öffentlichen Dienst sind der Abschluss als Verwaltungswirt/in in Kombination mit handwerklicher Berufserfahrung, als Verwaltungsfachwirt/in oder als Verwaltungsbetriebswirtin. Das gilt meist dann, wenn der Job primär als Verwaltungstätigkeit am Schreibtisch ausgeübt wird.
Das Einkommen schwankt zu Beginn der Tätigkeit meist zwischen ca. 36.000 und 48.000 € brutto im Jahr. Die Höhe des Bruttogehalts ist abhängig von der Qualifikation, der Berufserfahrung und Weiterbildungen. Auch die Region hat einen Einfluss auf den Verdienst, ebenso die Größe des Unternehmens sowie die Führungsverantwortung.
In Bremen beispielsweise verdienen neu eingestellte Bauhofverwalter/innen und Bauhofleiter/innen ungefähr 44.000 € im Jahr, in Sachsen-Anhalt sind es etwa 37.000 € im Jahr und in Baden-Württemberg gibt es ca. 49.000 € Bruttojahreslohn. Durch Sonderzahlungen, 13. Gehalt, Urlaubsgeld oder individuelle Boni kann sich das Einkommen zusätzlich erhöhen. Hier einige Beispiele für durchschnittliche Jahresgehälter in diesem Bereich:
Angestellte in diesem Bereich bekleiden eine Führungsposition. Kenntnisse oder Erfahrung in der Mitarbeiterführung sind daher vorteilhaft. Ambitionierte Bewerber können fehlende Führungserfahrung oftmals durch Berufserfahrung und Weiterbildungen aufwiegen. Es gibt zudem Schlüsselqualifikationen, die viele Arbeitgeber für die Tätigkeit voraussetzen. Dazu zählen:
In Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung sind Kenntnisse in der EDV und manchmal auch Medienkompetenz hilfreich. Organisationstalent und die Fähigkeit, strukturiert zu arbeiten, werden ebenfalls oft vorausgesetzt. Welche fachlichen Qualifikationen erforderlich sind, variiert stark, je nach Einsatzgebiet. Ein Aufstieg von Gärtner/innen zum/r Betriebsleiter/in eines Bauhofs für Friedhofsbewirtschaftung ist ebenso denkbar wie die Beförderung von KFZ-Mechatroniker/innen zu Betriebsleiter/innen eines Busbetriebshofs.
Die Aufgaben sind im Verwaltungsbereich oft ähnlich, unterscheiden sich in der Praxis des jeweiligen Betriebs aber teils erheblich. In der Auftragsplanung im Außendienst kann es darum gehen, Bäume zu kontrollieren und zu pflegen, im Winter den Einsatz von Streufahrzeugen zu planen oder die Kontrolle und Prüfung der Straßenbeleuchtung der Kommune sicherzustellen.
Hauptsächlich im Innendienst sind Bauhofverwalter/innen und Bauhofleiter/innen der internen Werkstätten tätig, beispielsweise als Betriebsleiter/in einer Schlosserei, Elektro-Werkstatt oder Schreinerei. Eine Mischung aus Innen- und Außendienst kommt häufig bei Fuhrparkleiter/innen oder in der Kraftfahrzeug- und Nutzfahrzeug-Werkstatt vor.
Karriererelevante Weiterbildungen können Hygiene- oder Sicherheitsseminare sein. Diese thematisieren Bereiche wie die Legionellengefahr in öffentlichen Gebäuden oder Sicherheitsvorgaben und Gesundheits- und Umweltschutzrichtlinien in Bezug auf Reinigungsmittel und Gefahrstoffe. Anbieter von fachspezifischen Weiterbildungen sind etwa die Berufsgenossenschaften oder Schulungs- und Ausbildungszentren der Kommunen und der Handwerkskammer. Ebenfalls interessant können die folgenden Zusatzqualifikationen sein:
Durch Aufstiegsfortbildungen qualifizieren sich Bauhofverwalter/innen und Bauhofleiter/innen oft für eine leitende Position an höherer Stelle im Unternehmen. Aufstiegsfortbildungen sind in Vollzeit, Teilzeit, als Fernstudium oder berufsbegleitend möglich. Beliebt ist beispielsweise die Weiterbildung zum/r Techniker/in oder zum/r staatlichen geprüften Betriebswirt/in an einer öffentlichen Abendschule. Geeignete Spezialisierungen in der Technikerausbildung sind beispielsweise die Werkstofftechnik, der Maschinenbau oder die Informationstechnik
Normalerweise findet die Abendschule an 3 Abenden in der Woche statt oder an 2 Abenden in der Woche und Samstagvormittags. Die gesamte Dauer der Weiterbildung ist abhängig von der Einstiegsqualifikation und auch der Eigenmotivation. Sie schwankt zwischen 3 und 5 Jahren. Die Kosten für diese Aufstiegsfortbildungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Staatliche Berufsschulen ermöglichen überwiegend eine kostenlose Teilnahme, ausgenommen davon sind Bücher und Lehrmaterialien. Privat geführte Managementakademien oder Fernschulen sind kostenpflichtig, allerdings ist das Lehrmaterial oft in den Lehrgangsgebühren inbegriffen.
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