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Beruf Rettungssanitäter

304 Rettungssanitäter Jobs auf Jobbörse.de

Zur Berufsorientierung als Rettungssanitäter
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Rettungssanitäter/in (m/w/d) merken
Rettungssanitäter/in (m/w/d)

YouCardio | Wiesbaden

Wir suchen engagierte Rettungssanitäter/in (m/w/d) mit Herz und Kompetenz für unsere kardiologisch-angiologische Facharztpraxis. Wenn Du Freude an Deinem Beruf hast und gerne im Team arbeitest, bist Du bei uns genau richtig! Unterstütze unser motiviertes Team in Bereichen wie Belastungs-EKG, Stress-Echokardiographie, und Patientenbetreuung. Eine abgeschlossene Ausbildung als Rettungssanitäter/in (m/w/d) ist Voraussetzung. Wir bieten eine dynamische Arbeitsumgebung, in der Deine Fähigkeiten geschätzt werden. Bewirb Dich jetzt und werde Teil unseres innovativen Teams – gemeinsam für die Gesundheit! ‒ +
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Rettungssanitäter:in, Einsatzlenker:in - St. Pölten / Vitis merken
Rettungssanitäter:in, Einsatzlenker:in - St. Pölten / Vitis

Johanniter Österreich | 3100 St. Pölten, Messestraße 1; 2104 Spillern, Industriestraße 15; Raum Zwettl-Vitis

Die Johanniter sind seit November 2025 mit dem Sekundärtransport zwischen den Landes- und Universitätskliniken in Niederösterreich beauftragt. Gesucht werden Rettungssanitäter:innen und Einsatzlenker:innen in St. Pölten und Vitis. ‒ +
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Notfallsanitäter (m/w/d)/ Rettungssanitäter (m/w/d) merken
Notfallsanitäter (m/w/d)/ Rettungssanitäter (m/w/d)

Haltern am See | Haltern am See

Gehalt: Entgeltgruppe N TVöD als Notfallsanitäter/-in, alternativ Entgeltgruppe 4 TVöD als Rettungssanitäter/-in. Aufgaben: Medizinische Notfallversorgung, invasive Maßnahmen, Patiententransport, Betreuung und Krisenintervention sowie organisatorische Tätigkeiten. Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung als Notfallsanitäter/-in oder alternativ Rettungssanitäter/-in, Führerschein Klasse C1, gesundheitliche Eignung für den Rettungsdienst; ausgeprägte Teamfähigkeit und kameradschaftliche Zusammenarbeit, auch mit ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr. Bedingungen: Vollzeit im 24-Stunden-Schichtdienst, befristet bis zum 31.07.2028; nächstmöglicher Beginn. ‒ +
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Medizinische Fachangestellte MFA/Rettungssanitäter/Pflegefachkraft Prästationäre Sprechstunde (w/m/d) merken
Medizinische Fachangestellte MFA/Rettungssanitäter/Pflegefachkraft Prästationäre Sprechstunde (w/m/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH | Konstanz

Aufgaben: Anästhesie- und prästationäre Sprechstunde, Aufnahmekoordination für die medizinische Klinik und zentrales Belegmanagement; Bindeglied zwischen Patientinnen und Patienten, Ärzten und medizinischen Fachbereichen; fünf Aufgabenfelder mit schrittweiser Einarbeitung. Qualifikation: Medizinische Fachangestellte, Rettungssanitäter oder Pflegefachkraft. Bedingungen: Voll- oder Teilzeit, nächstmöglicher Zeitpunkt; kein Nachtdienst und keine Wochenendarbeit. Benefits: Engagiertes sechsköpfiges Team. ‒ +
Betriebliche Altersvorsorge | Weiterbildungsmöglichkeiten | Kantine | Corporate Benefit Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Medizinische Fachangestellte MFA/Rettungssanitäter/Pflegefachkraft Prästationäre Sprechstunde (w/m/d) merken
Medizinische Fachangestellte MFA/Rettungssanitäter/Pflegefachkraft Prästationäre Sprechstunde (w/m/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz GmbH | Konstanz

Aufgaben: Anästhesie- und prästationäre Sprechstunde, Aufnahmekoordination für die medizinische Klinik und zentrales Belegmanagement; Bindeglied zwischen Patientinnen und Patienten, Ärzten und medizinischen Fachbereichen. Bedingungen: Voll- oder Teilzeit, nächstmöglicher Zeitpunkt; kein Nachtdienst, keine Wochenendarbeit. Team: Engagiertes sechsköpfiges Team; Einarbeitung in fünf Aufgabenfelder. Unternehmen: Klinikum Konstanz. ‒ +
Betriebliche Altersvorsorge | Weiterbildungsmöglichkeiten | Kantine | Corporate Benefit Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz GmbH | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Rettungssanitäter (m/w/d) im Rettungsdienst merken
Rettungssanitäter (m/w/d) im Rettungsdienst

Bayerisches Rotes Kreuz - Kreisverband Ostallgäu | Ostallgäu

Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in, Führerschein Klasse C oder C1 und gesundheitliche Eignung; selbständiges Arbeiten, Verantwortungsübernahme, Initiative und Einsatzbereitschaft. Bedingungen: Bereitschaft zu Schichtdienst und flexiblen Arbeitszeiten. Weitere Hinweise: Identifikation mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes; Wiedereinsteiger (m/w/d), z. B. nach Elternzeit, sind willkommen. ‒ +
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Rettungssanitäter Notfallrettung (m/w/d) merken
Rettungssanitäter Notfallrettung (m/w/d)

ASB Rettungsdienst Heilbronn | Heilbronn

Aufgaben: Einsätze vor- und nachbereiten, Einsatzbereitschaft von Fahrzeug und Equipment sicherstellen, Einsatzfahrzeug reinigen und aufbereiten, Dokumentation im Qualitätsmanagementsystem Aldente. Qualifikation: Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Rettungssanitäter (m/w/d), Führerschein Klasse C1 zwingend erforderlich; Berufserfahrung im Rettungsdienst ist keine Voraussetzung. Bedingungen: Schichtarbeit. Persönlich: Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie psychische und physische Belastbarkeit für anspruchsvolle Notfallsituationen. ‒ +
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Ausbildung Rettungssanitäter (m/w/d) merken
Ausbildung Rettungssanitäter (m/w/d)

Ludwig Fresenius Schulen Lippstadt | Lippstadt

Aufgaben: Kranke und Verletzte im Notfall bis zum Eintreffen eines Arztes versorgen; Gesundheitszustand einschätzen, Blutungen stillen, künstlich beatmen, Infusionen vorbereiten, Schwerverletzte transportfähig machen und Körperfunktionen im Rettungswagen überwachen; Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter unterstützen. ‒ +
Dringend gesucht | Vollzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Ausbildung Rettungssanitäter (m/w/d)

Ludwig Fresenius Schulen Herten | Herten

Aufgaben: Versorgst kranke und verletzte Menschen im Notfall bis ein Arzt eintrifft und übernimmt; schätzt den Gesundheitszustand ein, stillst Blutungen, beatmest Patienten, bereitest Infusionen vor, machst Schwerverletzte transportfähig und überwachst Körperfunktionen im Rettungswagen; unterstützt Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter. ‒ +
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Ausbildung Rettungssanitäter (m/w/d)

Ludwig Fresenius Schulen Minden | Minden

Aufgaben: Kranke und Verletzte im Notfall bis zum Eintreffen eines Arztes versorgen; Gesundheitszustand einschätzen, Wunden behandeln, Blutungen stillen, Patienten künstlich beatmen, Infusionen vorbereiten, Schwerverletzte transportfähig machen und Körperfunktionen im Rettungswagen überwachen. Dienstausführung: Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn fahren und Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter unterstützen. ‒ +
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Beruf Rettungssanitäter

Beruf Rettungssanitäter

Welche Ausbildung benötigt man als Rettungssanitäter?

Der Beruf des/der Rettungssanitäter/in ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Im Vergleich zu ähnlichen Berufen im medizinischen Bereich ist diese Ausbildung nicht deutschlandweit anerkannt. In einigen Bundesländern erkennt man die Berufsausbildung nur als Weiterbildungsmaßnahme an. Folgende Bundesländer haben für dieses Berufsbild eine rechtliche Verordnung getroffen. Hier dürfen Sie nach einer Berufsausbildung oder Weiterbildung die berufliche Bezeichnung Rettungssanitäter/in tragen:

  • Hamburg
  • Bayern
  • Hessen
  • Schleswig-Holstein
  • Saarland
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Niedersachsen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen-Anhalt

Obwohl diese Bundesländer verschiedene Regelungen getroffen haben, gibt es keine einheitliche Verordnung zur Ausbildungsdauer, zum Ausbildungsinhalt und zu den Zugangsvoraussetzungen. Jede Aus- und Weiterbildung ist unterschiedlich strukturiert. In einigen Bundesländern muss man auch verschiedene Module belegen, bis man am Ende zu einer Abschlussprüfung zugelassen wird. In fast allen Ländern bauen die praktischen Inhalte auf den theoretischen Inhalten auf, um die Teilnahme an diesem Bildungsprogramm zu vereinfachen.

Auch die Lerninstitute und Schulen können noch geringfügig von den Regelungen der einzelnen Bundesländer abweichen. Es gibt aber Richtwerte zur Orientierung. Diese Richtwerte beziehen sich auf vier Basisgrundlagen der Ausbildung:

  • Theoretische Grundlagen der Berufsausbildung oder Weiterbildung
  • Praktikum in einer Klinik oder in einem Krankenhaus
  • Praktikum in einer Rettungswache und alternativ mobiler Rettungsdienst
  • Abschlussschulung oder Lehrgang mit anschließender Prüfung

Jeder Punkt beinhaltet ein Minimum an Unterrichtsstunden. Auf die Praktika und den theoretischen Unterricht entfallen jeweils 160 Stunden an Arbeits- und Lehrzeit. Für den Abschlusslehrgang und die Prüfungen sind weitere 40 Stunden vorgesehen. Die gesamte Ausbildungsdauer beträgt 520 Arbeits- und Unterrichtsstunden.

Die Unterrichtsstunden können aber auf unterschiedliche Zeitfenster verteilt sein. In einigen Bundesländern müssen Sie die 520 Stunden in 4 Monaten absolviert haben. Andere geben ein Zeitfenster von zwölf Monaten vor. Es gibt aber auch individuelle Vorgaben, wenn Ihre persönlichen Umstände Ihre Verfügbarkeit extrem einschränken.

Die Ausbildungsinstitute haben die Möglichkeit, Ihre Vorkenntnisse zu bewerten und dürfen eigene Anpassungen vornehmen. Sie entscheiden darüber, welche Vorbildung anerkannt wird. Basierend darauf wird der Lehrgang entweder verkürzt oder verlängert.

Schulen und Lehrinstitute sind nicht flächendeckend vorhanden. Sie müssen damit rechnen, dass der theoretische Unterricht in einem anderen Ort stattfindet. Der Rettungsdienst wird in vielen Städten durch die örtlichen Gemeinden und durch die städtische Feuerwehr geregelt. Es gibt keine Garantie dafür, dass Sie in jeder Stadt einen freien Praktikumsplatz bekommen. In einigen Städten müssen Sie Ihre Praktika bei einem Krankentransportunternehmen oder in einem Krankenhaus ablegen.

Sie müssen den Lehrgang zum/zur Rettungssanitäter/in selbst bezahlen. Die Kosten variieren stark und liegen zwischen 1.500 und 3.700 €. Sie sollten noch zusätzliche Kosten für Lehrmaterialien, Übernachtung und Anfahrt einkalkulieren.

Die Zugangsvoraussetzungen sind über die Bundesländer geregelt. Manche Lehrinstitute haben aber eigene Auflagen oder Zusatzregelungen getroffen. Sie benötigen in jedem Fall einen Hauptschulabschluss oder alternativ eine angeschlossene Berufsausbildung. Die Ausbildungsbranche spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Einige Bundesländer erlauben den Zugang mit 17 Jahren, wenn Sie zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung das 18. Lebensjahr erreicht haben. Zudem benötigen Sie ein polizeiliches Führungszeugnis und einen ärztlichen Nachweis, der die Eignung zu diesem Berufsbild bestätigt.

Welche Fähigkeiten braucht man als Rettungssanitäter?

In diesem Arbeitsgebiet müssen Sie belastbar sein und mit Stress umgehen können. Sie stehen fast immer unter Druck und müssen auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf behalten. Von Ihren Reaktionen hängen Menschenleben ab.

Reaktionsschnelligkeit ist in allen Bereichen gefragt. Sie müssen blitzschnell entscheiden, wie Sie bei der Rettung und Notfallversorgung vorgehen. Sobald Sie den Notruf erhalten, müssen Sie eine Entscheidung nach der anderen treffen. Ihre Entscheidungsfähigkeit kann die Rettung einer Person beeinflussen.

Die Fahrten zum Einsatzort bergen Risiken. Sie müssen zügig fahren und immer mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer/innen rechnen. Schon zum Eigenschutz sollten Sie an einem Sicherheitsfahrtraining teilnehmen.

Sie wissen nie, was Sie am Unfallort erwartet. Gerade Unfälle können für Sie selbst zur Gefahr werden. Die Rettung von Personen hat oberste Priorität. Trotzdem muss auch die Unfallstelle abgesichert werden, damit Sie ohne Gefahr arbeiten können. Entscheidungen aller Art treffen Sie mit anderen Einsatzkräften. Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenzen sind eine Grundvoraussetzung.

Psychische Stabilität ist für die Arbeit in dieser Branche unerlässlich. Was auch immer am Einsatzort passiert; Sie dürfen die Geschehnisse nicht an sich heranlassen und müssen pragmatisch vorgehen. Unfallopfer können so schwer verletzt sein, dass sie entstellt sind oder erheblich bluten. Das darf für Sie keine Rolle spielen. Sie arbeiten monoton und eingespielt die Notfallverfahren ab.

Leben und Tod liegen in diesem Berufsbild dicht zusammen. Manchmal kommen Sie zu spät und können nicht mehr helfen. Es kann auch vorkommen, dass Ihre Bemühungen scheitern und Verletzte unter Ihrer Betreuung sterben. Auch mit solchen Situationen müssen Sie umgehen können.

Sie sollten sportlich und körperlich fit sein. Sie sind ständig in Bewegung. Am Unfallort müssen Sie Opfer drehen, halten oder umbetten.

Wie viel verdient ein Rettungssanitäter?

Das monatliche Bruttogehalt von Rettungssanitätern/innen schwankt zwischen ca. 1.950 und 3.200 €. Die Verdienste sind allgemein angeglichen. Die größten Unterschiede beziehen sich auf die Berufserfahrung und die geografische Lage. Im Osten sind die Gehälter wesentlich geringer als in allen anderen Gebieten.

Während der Ausbildung:

Sie erhalten in diesem Ausbildungsweg keine Ausbildungsvergütung. Nur unter bestimmten Umständen können Sie Unterstützungsleistungen beantragen. Auskunft über finanzielle Unterstützung erteilt der Schulungs- und Ausbildungsanbieter.

Als Berufseinsteiger:

Berufseinsteiger kommen auf ein Bruttogehalt von maximal 2.450 € im Monat. Im Osten liegt das Anfangsgehalt überwiegend unter der 2000-Euro-Grenze.

Mit Berufserfahrung:

Mit Berufserfahrung können Sie ein maximales Bruttogehalt von 3.200 € im Monat erzielen. Gehälter über 3.000 € brutto im Monat sind aber selten. Das höchste Gehalt erzielen Sie an Flughäfen oder anderen Institutionen, bei der Sie nur für die Rettung einer bestimmen Personengruppe zuständig sind. Allgemein sind die Löhne in Hessen, Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg am höchsten. Die geringsten Verdienste erzielen Sie in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Welche Aufgaben hat man als Rettungssanitäter?

Rettungssanitäter/innen kümmern sich im Notfall um die Versorgung von verletzten und kranken Menschen. Sie transportieren Patienten/innen in Krankenhäuser und Kliniken und arbeiten eng mit Notärzten/innen und Notfallsanitätern/innen zusammen.

Während der Ausbildung:

Das Aufgabengebiet während der Aus- und Weiterbildung wird von den einzelnen Ländern bestimmt und ist im Kern fast immer gleich. Folgende Ausbildungsinhalte werden angesprochen:

  • Rechtliches im Rettungswesen
  • Einsatzdokumentation
  • Besondere Einsatzlagen, wie Infektionskrankheiten oder Pandemien
  • Die Anatomie und Physiologie des Menschen
  • Erstversorgung
  • Umgang mit besonderen Notfällen (Schmerzen, Atemnot, Blutverlust)
  • Anlegen von Infusionen und Gabe von Injektionen
  • Wiederbelebung
  • Transport und Lagerung von Patienten/innen
  • Arzneimittel und Medizin in der Notfallversorgung

Der praktische Teil der Ausbildung findet innerbetrieblich statt. Es handelt sich dabei aber um ein Praktikum, das alle angehenden Rettungssanitäter/innen absolvieren müssen. Das Praktikum kann in folgenden Einrichtungen gemacht werden:

  • Rettungswache
  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Notfallaufnahme und Notaufnahme
  • Pflege- und Krankenstationen
  • Intensivstationen
  • Operationsstationen

Im Berufsleben:

Das Aufgabengebiet von Rettungssanitätern/innen ist vielfältig. In erster Linie sind Sie dafür verantwortlich, dass Sie schnell mit dem Rettungswagen zum Einsatzort eilen und dort alle erforderlichen Maßnahmen treffen.

Sie helfen Patienten/innen und Unfallopfer und übernehmen die sogenannte Erstversorgung. Sie nutzen für die Fahrt zum Einsatzort oder zur Unfallstelle einen Notarztwagen oder einen Rettungswagen. Der Notarztwagen kommt zum Einsatz, wenn Sie den diensthabenden Notarzt unterstützen. Das gilt für die Fahrt und für die Notfallmaßnahmen vor Ort.

Es liegt in Ihren Händen, die lebenswichtigen Körperfunktionen zu erhalten und wieder herzustellen. Sie übernehmen die Arbeit, solange bis ein Notarzt eintrifft oder unterstützen den Notarzt. Die Maßnahmen sind erst abgeschlossen, wenn die Patienten/innen transportfähig sind.

Dann sorgen Sie dafür, dass die Patienten/innen sicher in den Rettungswagen verladen werden und mit Ihrer Unterstützung in ein Krankenhaus kommen.

Sie wissen nie genau, welches Bild Sie am Einsatzort vorfinden. Gerade bei Unfällen kann die Lage oftmals unübersichtlich sein. Sie müssen unter Umständen auch Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen und schwere Blutungen stillen.

Nicht selten sind schwer verletzte Personen noch ansprechbar und leiden unter extremen Schmerzen. Gerade dann müssen Sie die Ruhe bewahren und mit tröstenden Worten auf die Menschen einreden.

Sobald die kranken und verletzten Menschen sicher ins Krankenhaus gebracht worden sind, übernehmen Sie die Desinfektion des Fahrzeuges und überprüfen alle Geräte. Unter Umständen müssen Sie einige Dinge wieder auffüllen.

Wo arbeitet ein Rettungssanitäter?

Sie verbringen viel Zeit in der Rettungswache und warten dort auf Ihre Einsätze. In der Rettungswache überprüfen Sie auch die Krankenwagen und reinigen sie.

Die Einsatzorte können verschieden sein. Sie retten Menschenleben in Privatwohnungen, entlang von Autobahnen und Landstraßen und in Wohngebieten. Nicht selten kommen Sie auch auf Baustellen, in Schwimmbädern oder auf Sportplätzen zum Einsatz.

Sie begleiten die Patienten/innen in die Notfallaufnahme der Krankenhäuser und übergeben sie in die Obhut des Krankenhauspersonals.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Rettungssanitäter?

Die Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Berufsbild hängen von Ihren bisherigen Tätigkeiten, den erworbenen Kompetenzen und Ihrer Schulbildung ab. Wer im Besitz der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife ist, kann ein berufsbezogenes Studium an einer Universität oder Fachhochschule machen. Folgende Fächer stehen zur Auswahl:

  • Sanitätswesen
  • Rettungswesen
  • Medizin
  • Rettungsingenieurwesen
  • Medizinische Assistenz

Alternativ können Sie auch eine Weiterbildung zum/zur Ausbilder/in – Erste Hilfe machen. Diese Weiterbildungsmaßnahmen werden von verschiedenen Hilfsorganisationen und Lerninstituten angeboten. An vielen örtlichen Kammern haben Sie die Möglichkeit eine Weiterbildungsmaßnahme zum Qualitätsbeauftragte/r – Gesundheits-/Sozialwesen zu machen.