Exentec Germany GmbH | Regensburg
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Das Wichtigste in Kürze
Die Ausbildung zum Mikrotechnologen ist eine duale Ausbildung. Aus diesem Grund verdienst Du während der Ausbildung bereits ein Gehalt. Im ersten Jahr kannst Du mit 930 Euro brutto rechnen. Im zweiten Jahr sind es um die 980 Euro brutto und im dritten Jahr darfst Du Dich dann über ein sattes Ausbildungsgehalt von ungefähr 1.060 Euro freuen.
Als Mikrotechnologe arbeitest Du in einem Labor oder in einer Werkstatt. Mikrotechnologen sind hier mit der Herstellung kleinster Chips beschäftigt: beispielsweise für Handys, Hörgeräte, Computer und Kameras. Bei ihrer täglichen Arbeit sind sie auf innovative Maschinen und Anlagen angewiesen. Zunächst werden in Reinräumen Kontakte auf Siliziumplatten angebracht. Auch die Herstellung von Sensoren für Airbags gehört zum Tätigkeitsgebiet von Mikrotechnologen. Sie sind nicht nur in den Produktionsprozess integriert, sondern auch für Qualitätsprüfung verantwortlich, damit die Mikrochips und Speicherbausteine eine gleichbleibend gute Qualität aufweisen. Bereits in der Ausbildung entscheidet sich der Mikrotechnologe für einen Schwerpunkt: entweder Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik.
Wer eine Ausbildung zum Mikrotechnologen beginnen will, sollte mindestens die mittlere Reife haben. Auch Bewerber mit Hochschulreife werden gerne als Auszubildende in diesem Bereich eingestellt. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Du an technischen Sachverhalten interessiert und dass Du handwerklich geschickt bist. Zudem musst Du sorgfältig arbeiten und Dich über einen längeren Zeitraum konzentrieren können. Wenn Du fasziniert bist von der Arbeit mit kleinsten Bauteilen, dann ist die Arbeit als Mikrotechnologe genau das Richtige für Dich.
Die Ausbildung zum Mikrotechnologen ist eine duale Ausbildung, die drei Jahre in Anspruch nimmt. Während der Lehrzeit hast Du Berufsschulunterricht und bist Du im Betrieb tätig. Die Schule besuchst Du an ein oder zwei Tagen in der Woche. Als Alternative findet der Unterricht in Blöcken statt. In der Berufsschule werden Dir alle wesentlichen theoretischen Grundlagen vermittelt, die Du für Deine spätere Arbeit als Mikrotechnologe brauchst. In den ersten beiden Lehrjahren lernst Du unter anderem:
In der Berufsschule warten dann neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschaft noch diese fachspezifischen Themen auf Dich:
Im Betrieb lernst Du zunächst die wichtigsten Arbeitsabläufe kennen, ehe Du selbst die ersten Aufgaben übernimmst. Dein Ausbilder erklärt Dir zunächst die Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften. Danach lernst Du, warum die Arbeit unbedingt in Reinräumen erfolgen muss und wie Du diese kontrollierst. Denn bereits winzige Staubpartikelchen können erhebliche Schäden an den Mikrochips verursachen. Um die Luft also sauber zu halten und die Staubfreiheit während der Arbeit gewährleisten zu können, arbeitest Du in Reinräumen – Räume, in denen nicht das kleinste Staubpartikelchen zu finden ist.
Im zweiten Jahr der Ausbildung musst Du Dich dann für einen der beiden Schwerpunkte entscheiden. Du kannst Dich entweder auf den Schwerpunkt Halbleitertechnik oder auf den Schwerpunkt Mikrosystemtechnik spezialisieren. Wenn Du Dich auf Halbleitertechnik spezialisierst, beschäftigst Du Dich überwiegend mit der Herstellung von Mikro-Chips. Diese befinden sich zum Beispiel in Laptops, Smart-TVs oder in Autoradios. Bei der Mikrosystemtechnik hingegen geht es darum, wie einzelne Elemente systematisch miteinander vernetzt werden.
Neben dem geeigneten Schulabschluss solltest Du auch noch diese Voraussetzungen erfüllen:
Wenn Du während der Ausbildung viel Engagement zeigst, wird Dich Dein Ausbildungsbetrieb bestenfalls übernehmen. Insbesondere Zusatzqualifikationen, die Du bereits während der Ausbildung erwirbst, verhelfen Dir zu einem guten Ruf bei Deinen Ausbildern. Als Mikrotechnologe kannst Du Dich während der Ausbildung zum Beispiel zum Europaassistenten (m/w) qualifizieren. Du erweiterst Deine interkulturellen Kompetenzen und vertiefst Deine Fremdsprachenkenntnisse. Wenn Du diese Zusatzqualifikation in Anspruch nehmen willst, benötigst Du einen Realschulabschluss und musst überdies dazu bereit sein, ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland zu absolvieren. Ansonsten kannst Du Dich anderweitig bewerben oder aber eine weitere berufliche Weiterbildung in Angriff nehmen. Diese Bildungsangebote sind denkbar:
Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst Du Dich auch für einen Studiengang an einer Hochschule einschreiben. Diese Studiengänge knüpfen thematisch an Deine Ausbildung an:
Hast Du die Ausbildung zum Mikrotechnologen erfolgreich abgeschlossen, kannst Du Dich auf ein Einstiegsgehalt zwischen 2.300 und 2.800 Euro brutto freuen. Je mehr Berufserfahrung du sammelst, desto höher fällt auch Dein Gehalt als Mikrotechnologe aus. Regelmäßige Weiterbildungen sind in jedem Fall sinnvoll, denn auch Zusatzqualifikationen zahlen sich aus.
Wenn Du Dir noch nicht ganz sicher bist, ob Du wirklich als Mikrotechnologe arbeiten möchtest, aber gerne etwas in dieser Richtung machen willst, kommen auch noch weitere Ausbildungsberufe infrage. Als Elektroniker beispielsweise arbeitest Du auch im Bereich der Elektronik und der Systemtechnik. Möglich wäre hier eine Spezialisierung auf Mikro- Elektronik und Mikro-Systemtechnik.
Wissenswertes
